Verlängerung befristeter arbeitsvertrag geringfügig

Mehr als 2 Millionen Arbeitnehmer haben derzeit befristete Arbeitsverträge: Im April 1999 gab es 1,64 Millionen Beschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen in Westdeutschland und 704.100 in Ostdeutschland. Das entspricht 7,1 % aller Beschäftigten in Westdeutschland und 13,1 % in Ostdeutschland (nach dem Mikrozensus), einschließlich der Beschäftigten in der Bundesarbeitsagentur. Ohne diese Gruppe von Arbeitnehmern beträgt die Proprotion 6,8 % für Westdeutschland und 6,5 % für Ostdeutschland. Eine Studie des IAB zeigt, dass zwischen 1985 (als das Gesetz zur Verbesserung der Beschäftigung in Kraft trat) und 1995 die Zahl der Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen nicht schwankte. Erst seit 1996 ist das Niveau der befristeten Beschäftigung um 1,5 % gestiegen. 3.2.2.1 Rechtfertigung und die zulässigen Zeiten befristeter Arbeitsverträge (Abschnitte 198B(3), (4), 5), 6) und (7)) Ein Arbeitnehmer kann mit aufeinanderfolgenden befristeten Verträgen für eine Frist von vier Jahren festgehalten werden. Wenn Ihr Vertrag danach verlängert wird, werden Sie festangestellter Mitarbeiter, es sei denn, der Arbeitgeber kann einen triftigen Grund nachweisen, warum Sie einen befristeten Vertrag haben sollten. Im Wesentlichen stellt sich die Frage, ob ein vernünftiger Arbeitnehmer unter den gleichen Umständen erwartet hätte, dass der Arbeitgeber seinen befristeten Vertrag zu den gleichen oder ähnlichen Bedingungen verlängert. [47] Erst wenn der Arbeitnehmer nachweisen konnte, dass er im Sinne von Section 186(1)(b) der LRA entlassen wurde, überträgt sich die Pflicht auf den Arbeitgeber, um nachzuweisen, dass die Entlassung (sowohl materiell als auch verfahrenstechnisch) fair war. [48] Nach Prüfung des Sachverhalts stellte das Gericht fest, dass die automatischen Kündigungsklauseln in der vorliegenden Sache rechtmäßig seien und dass die Parteien folglich befristete Arbeitsverträge abgeschlossen hätten. Als Boardwalk den Kaufvertrag mit dem Arbeitgeber kündigte, wurden die befristeten Verträge der Arbeitnehmer automatisch gekündigt, so dass es keine Kündigungen gegeben hatte.

Das Gericht konnte keine Beweise finden, die darauf hindeuten, dass die Kündigung des Handelsvertrags durch Boardwalk ein Mittel war, um dem Arbeitgeber zu helfen, sich von irgendwelchen Mitarbeitern zu befreien. Es gab auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Umsetzung der automatischen Kündigungsklauseln ein heimlicher Schritt des Arbeitgebers war, die Arbeitnehmer zu entlassen. [123] Befristete Arbeitnehmer haben jedoch keinen Anspruch auf die gleichen Löhne, Bedingungen und Leistungen, wenn ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen, auch wenn sie sich von denen für Festangestellte unterscheiden, genauso gut oder besser sind. Im November 2000 verabschiedete der Bundestag ein neues Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverhältnisse. Das neue Gesetz sieht unter anderem ein Recht für Arbeitnehmer in Unternehmen mit mehr als 15 Beschäftigten vor, ihre Arbeitszeit zu verkürzen, solange keine unternehmensinternen Gründe eine solche Verkürzung verhindern, und schränkt die Möglichkeiten zum Abschluss befristeter Arbeitsverträge ein.